Der „Rasende Roland“, auch die "Lütt Bahn" genannt, ist ein Museum auf Rädern und zählt zu den letzten Kleinbahnen Deutschlands. Dieser schnaufende, zischende, klappernde und pfeifende Inselzug verbindet die Urlaubsorte des Südostens der Insel Rügen miteinander. 1999 wurde die Strecke bis zum Hafen Lauterbach verlängert.

Eine Fahrt mit dem „Rasenden Roland“ ist in einem separaten Wagon möglich, jedoch mit einigen Einschränkungen. Der Gast mit Rollstuhl wird in den Wagon rein gehoben oder gelangt über eine Rampe in den „Rasenden Roland“. Die Breite des Zuganges lässt eine Rollstuhlbreite bis 75 cm zu. Als Ein- und Ausstiegsbahnhöfe eignen sich nur Putbus, Binz und Sellin, da hier entsprechende Bahnsteige vorhanden sind. 

Zur unentgeltlichen Beförderung berechtigt der gültige Schwerbehinderten-ausweis (grün/halbseitig orange), der mit einem Beiblatt mit gültiger Wertmarke versehen ist.
Trägt ein Schwerbehindertenausweis den Vermerk „Die Notwendigkeit ständiger Begleitung ist nachgewiesen" und das Merkzeichen "B", wird die Begleitperson unentgeltlich befördert.
Desweiteren ist die Mitnahme von Gepäck, Krankenfahrstühlen und sonstigen orthopädischen Hilfsmitteln kostenfrei.

Eine Voranmeldung bei der Rügenschen Bäderbahn wird empfohlen.

  • Info: Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH - Rügensche BäderBahn, Bahnhofstraße 14, 18581 Putbus, Telefon 038301/ 884012, www.ruegensche-baederbahn.de